Ist es möglich, Produkte zu produzieren die durch und durch so gut sind, dass sie die Welt zu einem besseren Ort machen? Ist es möglich, weltweit zu kooperieren, sodass alle Beteiligten davon profitieren? Ist es möglich, nicht nur fair, sondern großzügig zu Handeln? Ja, ich weiß, dass das möglich ist!

Ich trinke den Kaffee von Coffee Circle nun schon seit vielen Jahren – mittlerweile müssten es sechs sein. Mit zwei Jahren Auszeit in Äthiopien, die mich nur noch sicherer machen, dass ich für all das stehe, für das Coffee Circle steht. Und seit einigen Monaten, darf ich mit Coffee Circle zusammen arbeiten und meine Begeisterung mit euch teilen. Dabei habe ich nie damit hinter den Berg gehalten, dass der Geschmack des Kaffees für mich zwar von großer Bedeutung ist und mich immer wieder fasziniert, aber, dass allein der gute Geschmack für mich nicht ausreichend wäre, um mit Coffee Circle zu kooperieren.

Kaffeepausen haben wir in Äthiopien schätzten gelernt. Und diese Zeremonie bauen wir immer wieder gern in den Alltag ein. Hier gibts den leckeren TOLEYO Kaffee für meinen Mann und mich.

Was mich am stärksten an der Arbeit von Coffee Circle begeistert ist ihre menschenwürdige, nachhaltige und faire Arbeitsweise. Für sie ist nicht nur ausschlaggebend, dass einige weiße, deutsche Gründer erfolgreich werden. Nein, wichtig ist, das ALLE, die an der Produktion, Vermarktung und dem Konsum des Kaffees beteiligt sind, davon profitieren. Das begeistert mich einfach!

Wenn du schonmal bei Coffee Circle Kaffee bestellt hast, bist du sicher am Ende deiner Bestellung an eine Stelle gekommen, an der du gefragt wirst wohin der Anteil von deinem Kaffee (1€ pro Kilo) gespendet werden soll. Dort konntest du dir dann ein Projekt auswählen. Denn neben der ohnehin schon fairen Bezahlung der Kaffeebauern engagiert Coffee Circle sich zum Beispiel gemeinsam mit der Welthungerhilfe in Äthiopien und sorgt für sauberes Wasser und die Verteilung von Hilfspaketen während der Covid-Pandemie. Sie schafften Zugang zu sauberem Trinkwasser für fünf Schulen und soziale Einrichtungen und bauten drei Wasserkiosks und stellten Personal für die Verteilung von Wasser und Instandhaltung der Kiosks ein. Dies verbessert die Hygiene der Menschen vor Ort und beugt der Verbreitung von Krankheiten vor. Weiter berichten sie: „Im Mana Distrikt und Seta Chekorsa Distrikt wurden im letzten Jahr mehr als 15 km Rohre verlegt, wodurch weitere fünf Schulen und andere Einrichtungen, wie Moscheen und Kirchen Anschluss an sauberes Wasser erhielten.“

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich mir viele Gedanken über die Nachhaltigkeit von Entwicklungszusammenarbeit mache. Und ich finde, dass Coffee Circle da einen wunderbaren Mittelweg gefunden hat. Zum einen Handeln sie auf Augenhöhe, schaffen Selbstwirksamkeit, helfen der Wirtschaft und zahlen nicht den möglichst niedrigen Preis, sondern den fairen. Und auf der anderen Seite sehen sie die Not. Und der kann eben oft nur langfristig durch nachhaltige Zusammenarbeit begegnet werden. Kurzfristig braucht es oft einfach humanitäre Hilfe und auch das ist ihnen ein Anliegen. „Ist er Kaffee nicht schon teuer genug?“ könnte man unternehmerisch fragen. Oder man fragt: „Können wir vielleicht noch mehr bewegen?“. Coffee Circle hat sich für zweitere Frage entschieden und damit mein Herz gewonnen.

Mein Sohn, wie er in Äthiopien unser Beet bepflanzt.

Und wusstest du, dass man zum Anbau von Kaffee Bäume braucht? Nein? Ich auch nicht. Aber ich habe in diesem Artikel hier folgendes gelesen:

„Neben Trainings zur Verarbeitung, spielt ebenfalls der nachhaltige Anbau von Kaffee eine große Rolle, um die Region und die lokalen Farmer zu stärken. Gemeinsam mit den Gemeinden, haben wir zwei Baumschulen eröffnet, die sich in Doyo Toli im Distrikt Mana und in Homa Funtule im Distrikt Gomma befinden. In beiden Distrikten wurden Lagerhallen für die Gärtnereien gebaut, die mit Wachhäusern zum Schutz der Setzlinge vor Einbrüchen ausgestattet wurden.

Dort werden neben Kaffeepflanzen viele weitere Baumarten angebaut, die im Kaffeeanbau als Schatten spendende Bäume und in Region zur Aufforstung oder für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden. Mehrere 150.000 Setzlinge wurden erfolgreich hochgezogen und an die regionalen Bauern verteilt. Die Kooperativen werden gut beraten, um einen geeigneten Anbau der Setzlinge zu gewährleisten, sodass die Bauern die Bäume optimal nutzen können.“ Da sind einfach Leute am Werk, die nicht nur an den Kaffee mit Milchschaum im hippen Szeneviertel denken, sondern die weiterdenken. An die Familien der Bauern, an deren Wasser- und Lebensmittenversorgung und an die Umwelt und den Umweltschutz, der zu besserem Kaffee und zu besserem Klima führt. Diese Weitsicht kommt auch in einem weiteren Projekt zum Vorschein. Dort werden soganannte „Waste Canals“ gebaut, um das vom Waschen der Bohnen verunreinigte Wasser nicht in die Flüssen zu leiten, sondern auf natürliche Weise zu reinigen.

Also, liebe Weltveränderer, hier ist eure Chance! Mitmachen ist so einfach. Hier wirst du nicht aufgefordert zu spenden, nein, du wirst eingeladen zu genießen. Wunderbaren Kaffee, der mit jedem Schluck diese Projekte unterstützt. Ist es möglich, Produkte zu produzieren die durch und durch so gut snd, dass sie die Welt zu einem besseren Ort machen? Ist es möglich, weltweit zu kooperieren, sodass alle Beteiligten davon profitieren? Ist es möglich, nicht nur fair, sondern großzügig zu Handeln? Ja, ich weiß, dass das möglich ist!

Mit dem Code „Honigdusche10“ bekommst du 10€ Rabatt auf deine erste Bestellung.

Faszinierend, welches Weg diese Kaffeebohnen hinter sich haben, bis sie in meiner Tasse landen! Das Bild ganz oben zeigt übrigens aus welchen Tassen man in Äthiopien Kaffee trinkt. „Bunna Sini“ heißen die kleinen Becher für den starken Kaffee.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Coffee Circle entstanden. Weder Inhalt noch Wortwahl waren vorgegeben.

Eine Antwort auf „Mehr als fair // Kaffee von Coffee Circle

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