Vor einigen Tagen gab es den ersten Teil, und hier ist nun der zweite Part meines kleinen Baby ABC’s mit einigen kuriosen, herausfordernden, nervigen und schönen Einblicken in meinen Alltag.

K

wie Knutschfleck. Selbstversuch zum Thema „Saugreflext“: Wenn Liam während seiner Mahlzeit ein anderes Körperteil in den Mund bekommt, hat man einmal kurz richtig dolle Schmerzen und hinterher einen süßen, kleinen Knutschfleck *aua*

L

wie Lunch. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass man als Mama zum Rekord-Speed-Esser wird. Aus der Erfahrung, dass Liam gerne genau dann auf dem Arm will, wenn ich mir etwas zu Essen in den Mund schiebe, habe ich gelernt: So schnell und so viel wie möglich auf einmal zu essen als würde ich einen Weltrekord aufstellen wollen.

M

wie in den Mund gespuckt. Nach einer großzügigen Mahlzeit unterhielten Liam und ich uns noch einige Minuten auf seiner Sprache, als er plötzlich eine mittelgroße Portion halbverdauter Milch in meinen offenen Mund entleerte. Guten Appetit!

N

wie schlaflose Nächte. Das ist eine Sache von der man als werdende Mutter mehr als genug zu hören bekommt. „Schlaf schon mal vor!“ ist ganz oben unter den Top-Ten der nervigsten Ratschläge. Niemals hätte ich gedacht, dass ich dazu in der Lage wäre, mit so wenig Schlaf auszukommen – und dabei glücklich zu sein! Niemals hätte ich erwartet, dass ich um 3 Uhr aufwache und darauf warte, dass er gleich wach wird um mich dann zu freuen ihn endlich wieder zu kuscheln um dann total erschöpft einzuschlafen während ich das niedlichste kleine Schnarchen neben mir im Bett höre.

O

wie ohne Rücksicht. Ich bin rücksichtsloser geworden als Mutti – Mir selbst gegenüber. So, dass ich letztens fast vergessen habe meine eigenen Schuhe anzuziehen, nachdem ich mein Baby in all seine Mützchen und Jäckchen gehüllt hatte…

P

wie Pipi. Liam und mir macht Wickeln richtig Spaß! Es ist gar nicht ekelhaft (noch nicht, hab ich mir sagen lassen) und eine total schöne Zeit zu zweit! Dabei werde ich regelmäßig angepinkelt, weil ich anscheinend irgendwie unvorsichtig, verträumt und naiv bin, sagt mein Mann. Er verkündet jedes Mal stolz, dass ihm das noch NIE passiert ist. Über die Gründe lässt sich streiten =)

Q

wie Quengeln. Früher haben mir, durchs viele Arbeiten mit Kids, weinende Kinder gar nichts ausgemacht. Bei meinem eigenen zerreißt es mir jedes Mal das Herz! In diesem Zusammenhang möchte ich dem Erfinder von Schnullern meine persönliche Hochachtung und ein herzliches Dankeschön aussprechen.

R

wie Ratschlag. Ratschläge sind auch Schläge. Das trifft wohl besonders auf‘s Mutterwerden zu. Besonders bescheuert ist der (sicher wohlgemeinte) Rat, der unsicheren Mutter eines schreiendes Babies nahezulegen, er habe bestimmt Hunger. Deshalb mein Ratschlag (manche Schläge sind notwenig!): Gib einer jungen Mutter einfach keine Ratschläge, es sei denn sie bittet darum! Als Mami will man alles richtig machen, informiert sich, ist unsicher und hört 1.000 Meinungen zu jedem noch so kleinen und großen Thema – man braucht nicht noch eine 1.001. Meinung! Wenn man etwas braucht, dann Ermutigung: Du machst das sicher genau richtig!

S

wie Stilleinlage, Still-BH, Stillbeziehung, Stillberaterin, Still-Pads … das hatte ich mir weniger kompliziert vorgestellt! Mein „Stilleinstieg“ war nicht gerade der einfachste. Ich hatte immer nur bis zur Geburt gedacht, an „nachher“ hatte ich keinen Gedanken verschwendet. Liam hat rapide abgenommen nach der Geburt und da haben wir zum ersten Mal gespürt wie tief die Sorge um das eigene Kind sitzt.

T

wie Toilettengang. Nicht nur Babies müssen Pipi – Mamas auch. Aber wie geht man mit Baby im Arm auf’s Klo? Ich habe einige Strategien entwickelt =)

U

wie unsicher. Eigentlich treffe ich gerne und leicht Entscheidungen. Aber ich habe mich noch nie so häufig gefragt: „Was jetzt wohl das richtige wäre?“ und merke dabei wie unsicher ich in so vielen Situationen bin. Ich will doch so sehr, dass es ihm gut geht!

V

wie Verantwortung. Die zu tragen fällt mir gar nicht so schwer wie ich dachte. Dabei hilft mir die Einstellung, dass Liam nicht mir gehört, sondern ich nur eine Weile die Aufgabe habe mich um ihn zu kümmern. Er ist nicht mein Eigentum und sein Wohlergehen und seine Sicherheit liegen nicht allein in meiner Hand – ich glaube, dass jemand höheres sich liebevoll um ihn kümmert.

W

wie Wale. Ich habe als ich noch Schwanger war ein Mobile für meinen kleinen Mann gebaut – aus Walen. Und er liebt es! Jedes Mal wenn er es sieht lacht er, endlos kann er darunter liegen und es sich angucken. Voller Freude juchzt und strampelt er. Ob er wohl die Liebe und Vorfreude erkennt mit der es gemacht wurde?

X

wie zum Xten Mal. So viele Dinge die jetzt in meinen Aufgabenbereich fallen wiederholen sich ständig – stillen, wickeln, schlafen, Windeleimer auswechseln, aufräumen, anziehen, ausziehen … Auch gut irgendwie, dass es neben der ganzen Veränderung ein bisschen Routine gibt.

Y

wie Yoga. Jetzt guck ich mir nicht nur in Kinderbüchern Hunde, Katzen und Esel an, sondern turne sie abends auch noch nach um dem Babybauch den Kampf anzusagen!

Z

wie Zum Schluss.  Ich hoffe du hattest Spaß am Lesen und konntest ein bisschen in meine Babywelt abtauchen.

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