Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind. (Charles-Louis de Montesquieu)

Wir kennen ihn alle, den weiblichen Scanner-Blick, oder? Gegenseitiges abchecken und vergleichen ist im Büro, im Kindergarten, beim Stadtbummel, Schwimmbadbesuch, abends in der Bar und in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit an der Tagesordnung.

Und auch wenn ich nicht durch die Gegend laufe und jede Frau von oben bis unten mustere, bemerke ich wie ich andere Frauen beobachte. Mir fällt auf was ich an anderen schön finde. Sie hat etwas was ich nicht habe. Ich will es aber auch. Sie ist schlanker. Sie hat teurere Klamotten. Und Sie hat schönere Haare. Ein tolles Lächeln. Eine tolle Ausstrahlung. Sie kann andere immer überzeugen. Sie ist so fröhlich. So höflich zurückhaltend. Will ich auch.

Ich bin von Natur aus sehr extrovertiert. In Gruppen übernehme ich schnell die Führung, ergreife als erste das Wort. Ich denke selten nach bevor ich rede. Ich lache laut und sage schnell meine Meinung. Auch ungefragt. Ich unterbreche manchmal Leute, weil ich denke ich habe etwas Wichtiges zu sagen. Ich rede mehr und höre weniger zu.

Und immer wenn ich von einer Party nach Hause gehe und mir der Abend durch den Kopf geht, denke ich an alles was ich doch lieber nicht gesagt hätte. Und dann fallen mir diese schönen, geheimnisvollen Frauen ein; sie sitzen oft ruhig daneben und hören zu. Sie strahlen Ruhe aus und wirken ausgeglichen. Und ich beneide sie.

Eine die diesen inneren Konkurrenzkampf kennt und, die ihn mir und vielen anderen Frauen abgewöhnt, heißt Martha.  Zeit mit ihr zu verbringen tut gut. Sie liebt das Leben und macht gerne Komplimente. Sie glaubt daran, dass jede Frau wunderschön und einzigartig ist. Und, dass jede von uns das Potential hat, einen Unterschied in dieser Welt zu machen. Sie glaubt, dass niemand von uns perfekt ist und wir alle wachsen können – aber sie glaubt auch, dass wir zufrieden sein können so wie wir sind. Weil wir gut gemacht sind, beschenkt und geliebt.

Sie hat mir gezeigt wie schön die Welt ist, wenn wir uns gegenseitig das Gute was wir sehen sagen. Honigduschen sozusagen. Jeden Funken von Neid in ein Kompliment zu verwandeln – das ist so eine großartige Einstellung! Und es ist ansteckend!

Ich lerne viel von ihr und wenn du neugierig bist und auch mal erleben möchtest wie schön es in ihrer Nähe ist, dann komm doch am nächsten Samstag um 10:30 in die Bostelreihe 7 und erlebe Sisterhood! Für alle. Kostenlos. Mit Kinderbetreuung. Und Drinks & Snacks!

Man muss nicht unbedingt das Licht des anderen ausblasen, um das eigene Licht leuchten zu lassen. (Phil Bosmans)

Viel besser wäre es doch wenn jede von uns das Licht der anderen noch anfeuert, damit wir alle zusammen noch heller strahlen, oder?

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